17.07.10

CICO Aachen: Michael Jung Nationenpreissieger - Diskussion über Zeit-Korrektur

 

Michael Jung gehörte zum siegreichen deutschen Team, das heute in Aachen vor den Reitern aus Schweden und Großbritannien den Nationenpreis der Vielseitigkeitsreiter gewann.

Zwar fiel der Profi aus Horb mit River of Joy nach einer Verweigerung und Zeitstrafpunkten im Gelände vom vierten Platz nach Dressur und Springen auf Rang 18 im Gesamtclassement zurück, zum deutschen Mannschaftsergebnis aber trug er nach dem Ausfall von Dirk Schrades King Artus trotzdem bei. Die beiden anderen Teammitglieder waren Andreas Dibowski, der mit Butts Leon Zweiter der Einzelwertung wurde, und Ingrid Klinke mit Butts Abraxxas auf Rang sechs.

Im Sattel von Zweitpferd Leopin, mit dem Jung vor kurzem bei der Weltcup-Prüfung in Strzegom Platz 13 belegt hatte, blieb er dagegen im Gelände ohne Hindernis- und Zeitfehler, was am Ende Platz drei bedeutete. Die „Doppelnull“ im Gelände gelang außer Jung nur noch dem gebürtigen Gomadinger Dirk Schrade mit Gadget de la Cere. In der Einzelwertung belegte der Wahl-Westfale Platz vier hinter Jung. Sieger des CICO*** war der in Großbritannien lebende Neuseeeländer Andrew Nicholson mit Nereo.

Für Verzögerungen hatte eine Änderung der Geländestrecke gesorgt. Der Australier Clayton Fredericks hatte mit Be My Guest  bei einem ansonsten glimpflich verlaufenen Sturz ein Hindernis demoliert, das daraufhin aus der Strecke genommen wurde. Die Korrektur der Zeit um fünf Sekunden für die Reiter, die vor der Herausnahme der sogenannten „Nordmandy Bank“ das Hindernis überwunden hatten, sorgte für kontroverse Diskussionen.

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Redaktions- und Anzeigenschluss Heft 7:
1. Juni 2012


Reiterjournal