23.12.11

Medizin-Innovation bei Lahmheiten

 

Gast: Dr. Rüdiger Brems, Fachtierarzt für Pferde, Wolfesing

Sehnen- und Bänderschäden können bei Pferden zu folgenschweren Bewegungseinschränkungen führen. Je nach Art und Größe der Sehnenverletzung ist eine gezielte, individuelle Therapie notwendig, um die ursprüngliche Belastbarkeit der Sehne wiederherzustellen. Oftmals produziert der Organismus jedoch Narben, nicht aber gleichwertiges Sehnengewebe. Eine neue Therapie soll der Narbenbildung entgegenwirken und die ursprünglichen Belastbarkeit wieder herstellen.
 
Mehr als 1 Mio. Pferde und Ponys leben in Deutschland, damit stehen sie an 2. Stelle der beliebtesten „Haustiere“. Trotz ihrer Robustheit bleiben Verletzungen nicht aus – am häufigsten betroffen sind die Sehnen: 50.000 bis 100.000 Verletzungen pro Jahr finden u.a. durch Überlastung, Ermüdung der Muskulatur, aber auch durch schlechte Bodenbeschaffenheit oder falschen Hufbeschlag statt. Der Bereich des sogenannten Fesselträgers ist besonders betroffen, denn dieser Komplex wird am stärksten beansprucht. Wird die Verletzung falsch behandelt, führt die Sehnenentzündung häufiger zum Abdecker statt zum Arzt.
 
In der Rubrik Frag den Doc haben Reiter und Pferdebesitzer die Möglichkeit, ihre Fragen zur Thematik „Sehen- und Bänderschäden bei Pferden“ vom Experten beantwortet zu sehen. Experte Dr. Rüdiger Brems, Fachtierarzt für Pferde aus Wolfesing, gibt im Studio Auskunft zur neuen Therapie- und Behandlungsmethoden.
 
Warum gibt es sogenante Rezidive, wieso bildet sich Narbengewebe, warum sind „reparierte“ Sehnen nicht mehr so belastbar und reissen an anderer Stelle erneut? All das und vieles mehr erfahren Sie bei „Neues aus der Medizin“ – am Sonntag, 01.01.2012 um 19.00 Uhr bei „Das Vierte“ oder jederzeit im Internet unter www.neuesausdermedizin.de.

Die Themen der nächsten Sendung können die Zuschauer dort per Voting mitbestimmen.

«  zurück  vor»
Datensatz 2113 von 2429 insgesamt.

Redaktions- und Anzeigenschluss Heft 7:
1. Juni 2012


Reiterjournal