FN-Anti-Doping- und Medikationskontrollregeln verabschiedet
Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung in Hannover hat der Beirat Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) verschiedene Änderungen in der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) verabschiedet. Darunter auch die neuen FN-Anti-Doping- und Medikationskontrollregeln, die zum 28. April 2010 in Kraft treten.
Die Regeln definieren die Nachweis- und Untersuchungsverfahren, die Art der Verstöße und die Art möglicher Sanktionen. „Vieles davon stand schon immer in der LPO, war aber verschiedenen Stellen verankert. Jetzt sind alle Regeln auf zwölf Seiten zusammengefasst und ergänzt“, erläutert FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach. So wurden die bisherigen Listen I und II mit den im Wettkampf verbotenen Substanzen und Methoden im neuen Regelwerk um zahlreiche Beispiele angereichert.
Ganz neu ist die Liste III mit den „im Training verbotenen Substanzen und Methoden“. Galt bisher die so genannte Nulllösung nur im Wettkampf, sind ab Ende April rund 70 Substanzen generell, also auch im Training, verboten. Für den Sommer kündigt der Generalsekretär die ersten Trainingskontrollen an: „Betroffen davon sind zunächst nur Kadermitglieder. Das Verbot gilt aber natürlich für alle.“ Die kompletten FN-Anti-Doping- und Medikationskontrollregeln sind ab 27. Januar, im Internet unter www.pferd-aktuell.de (Pferdesport A-Z, Stichwort „Doping“) nachzulesen.
Quelle: FN-press

