Eine Fachfrau aus Westfalen wird Gestüts-Chefin auf der Schwäbischen Alb
Zum ersten Mal wird eine Frau Chefin des traditionsreichen Haupt- und Landgestüts Marbach auf der Schwäbischen Alb. Am 8.
Zum ersten Mal wird eine Frau Chefin des traditionsreichen Haupt- und Landgestüts Marbach auf der Schwäbischen Alb. Am 8. Januar stellte Landwirtschaftsminister Peter Hauk bei einer Pressekonferenz die 38-jährige promovierte Agraringenieurin Astrid von Velsen-Zerweck aus dem westfälischen Sassenberg als Nachfolgerin von Landoberstallmeister Dr. Helmut Gebhardt vor, der Ende August in den Ruhestand tritt. Die designierte Gestütschefin, derzeit noch Inhaberin einer auf Pferde- und Reiterthemen in Nordrhein-Westfalen spezialisierten Fachagentur, wird ihren Dienst bereits am 1. März antreten. Astrid von Velsen-Zerweck, die aus einer Reiterfamilie stammt, hat vor ihrem Studium der Agrarwissenschaften an der Universität Göttingen eine landwirtschaftliche Lehre absolviert und ihre Doktorarbeit in Göttingen über die integrierte Zuchtwertschätzung bei Reitpferden verfasst.
Dr. Joachim Kieninger (49), der annähernd zwei Jahre als erfolgreicher Koordinator für das Projekt ,,Marbach 2009" wirkt und sich ebenfalls beworben hat, kam bei dem vom Ministerium Mitte Dezember 2006 zur Besetzung der Stelle eingeschalteten so genannten Assessment Center nicht zum Zuge und erhielt bereits Ende 2006 eine Absage vom Ministerium (Bericht folgt).













